Chinese Feeling
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that's just the way it goes

melancholie durchströmt meine adern..

nachdenklich, nicht wirklich im hier und jetzt. ich steh neben mir. also würde ich mir selbst zusehen wie ich versuche zu leben.

soundtrack meines zustandes

cameron - it's alright
josh radin - winter
porcupine tree - trains
the shins - when you notice the stripes
the weepies - world spins madly on
gerry jules - falling awake

 

wenn ich da so liege, allein, zerbrechlich, kaputt, und die musik auf mich einwirken lasse, fühle ich mich irgendwie fast schon lebendig. wenn ich die augen schließe sehe ich alles klar. ich kanns nur mit niemanden teilen. ich fühle fast wie jemand bei mir ist. sobald ich die augen öffne, merke ich, dass ich allein bin. es ist fast wie ein rausch. ich fühle mich wie auf droge. obwohl ich nichts dergleichen einnehme. ich liege einfach nur da. alleine. und alle sinneswahrnehmungen spielen verrückt. man kanns kaum beschreiben..

 

wir werden einfach ohne uns zu fragen ins leben gerufen. wir entscheiden es nicht selber. wir versuchen zu leben, wir versuchen das bestmögliche daraus zu machen. um am ende wieder ungewollt aus dem leben gerissen zu werden. der tod kommt auf uns zu und wir können es einfach nicht verhindern. was sind schon 60 oder 80 jahre im vergleich zum rest der zeit? jahrtausende zuvor lebten menschen, und jahrtausende nach uns werden menschen leben. und wir sind gerade mal 60 oder 80 jahre hier.

es ist so traurig einzusehen, wie sinnlos das doch ist. wie scheinbar kostbar das leben sein muss und doch nur ein fliegenschiss im gegensatz zum rest der welt.

16.11.08 17:01
 


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