Chinese Feeling
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Fantasy

die Vergangenheit holt mich ein.

 
Ich spüre ein Verlangen zu schreien, doch es geht nicht.

Ich will explodieren, doch ich kann nicht.

Ich will versinken, im weißen Untergang meiner selbst.

 

Wie absolut lächerlich.

Die Welt zieht jetzt komplett an mir vorbei. Ich habe eine Phase erreicht, andem mir alles nur noch egal ist. Sollen sich die Menschen doch in mein Leben integrieren, sollen die Menschen doch denken was sie wollen. Sollen sie bitte machen was die wollen.

Erst wollte ich nicht allein sein, jetzt sehne ich mich danach.

Nicht, weil meine beste Freundin momentan bei mir lebt, nein, das mag ich. Sondern weil ich das Gefühl habe, dass alles über mir einstürtzt und ich es nicht aufhalten kann.

 Ich kann mein eigenes Leben nicht mehr steuern, nicht ich entscheide, sondern alles um mich herum entscheidet meinen nächsten Schritt.

Und genau bei solchen Situationen will ich entfliehen und einfach allein sein. Und selbst entscheiden wann etwas passiert und besonders WIE es passiert.

 

Schon schade, dass einem das eigene Leben aus den Händen gleiten kann.

24.11.08 17:26


that's just the way it goes

melancholie durchströmt meine adern..

nachdenklich, nicht wirklich im hier und jetzt. ich steh neben mir. also würde ich mir selbst zusehen wie ich versuche zu leben.

soundtrack meines zustandes

cameron - it's alright
josh radin - winter
porcupine tree - trains
the shins - when you notice the stripes
the weepies - world spins madly on
gerry jules - falling awake

 

wenn ich da so liege, allein, zerbrechlich, kaputt, und die musik auf mich einwirken lasse, fühle ich mich irgendwie fast schon lebendig. wenn ich die augen schließe sehe ich alles klar. ich kanns nur mit niemanden teilen. ich fühle fast wie jemand bei mir ist. sobald ich die augen öffne, merke ich, dass ich allein bin. es ist fast wie ein rausch. ich fühle mich wie auf droge. obwohl ich nichts dergleichen einnehme. ich liege einfach nur da. alleine. und alle sinneswahrnehmungen spielen verrückt. man kanns kaum beschreiben..

 

wir werden einfach ohne uns zu fragen ins leben gerufen. wir entscheiden es nicht selber. wir versuchen zu leben, wir versuchen das bestmögliche daraus zu machen. um am ende wieder ungewollt aus dem leben gerissen zu werden. der tod kommt auf uns zu und wir können es einfach nicht verhindern. was sind schon 60 oder 80 jahre im vergleich zum rest der zeit? jahrtausende zuvor lebten menschen, und jahrtausende nach uns werden menschen leben. und wir sind gerade mal 60 oder 80 jahre hier.

es ist so traurig einzusehen, wie sinnlos das doch ist. wie scheinbar kostbar das leben sein muss und doch nur ein fliegenschiss im gegensatz zum rest der welt.

16.11.08 17:01


Wenn ich könnte, dann würde, dann hätte, täte und alles, was damit zusammenhängt!

immer diese Hirngespinste! Einfach mal aktiv werden, sag ich da! einfach mal Mut beweisen und etwas tun, was man sonst nie im Leben tun würde! einfach loslassen und sich fallenlassen!

ja, genau das will ich jetzt! ist das denn so schwer zu verstehen?

ich fühl mich so sau gut, doch etwas fehlt! verdammt!

neben verwirrendem unizeug und noch verwirrenderen nachrichten hab ich irgendwie vergessen, wieso ich das alles mache. keine frage, es läuft echt gut, aber gerade heute, als ich mit den unisachen abgeschlossen habe und festgestellt hab, woran ich bin, merke ich doch verstärkt, dass ich wieder in den großen 7. himmel aufsteigen will. so blöd das jetzt klingt :D es muss nicht um einen mann gehn, och gottchen, so weit kommts mir noch, aber einfach mal wieder einen hauch von liebe in mein leben bringen wär schon schön

nun ja, ich lebe ganz gut vor mich hin, aber interesse seitens anderen außer mama und papa fänd ich schon ziemlich... nice :D wie gesagt, männer lass ich da außen vor, die bringen mir nur probleme :D

also, themen, die meinen kopf brummen lassen:
liebe - wie wo was wann?
kann man liebe essen? (wird im übringen immer wieder hinterfragt :D )
sollte ich mir einfach ein haustier anschaffen?


wieso sind elefanten grau und nicht pink?
steppen pinguine wirklich?

 
zum schluss möchte ich noch etwas loswerden:

ich grüße afrika! 

22.10.08 19:41


frei und glücklich

eine witzlose versuchung, der ich nachgegangen bin.

wie sinnlos zu glauben, dass es funktionieren kann.
wie sinnlos anzunehmen, etwas zu fühlen.
ja, wie sinnlos das doch alles ist.

aber ich trauer nicht und bin nicht enttäuscht.

ich lasse die vergangenheit weilen, die gegenwart geschehen und die zukunft in weiter ferne auf mich zu kommen. was bringt es mir über gestern nachzudenken, nicht im hier und jetzt da zu sein und auf etwas, was vielleicht passieren könnte, zu hoffen?

quark, sag ich da nur, quark.

alles in allem scheine ich doch glücklich zu sein, warum sollte ich mir das durch gefühle kaputt machen wollen.

vll denkt ihr jetzt: oh man, wie kaputt kann ein mensch nur sein, wenn er nicht einmal mehr fühlt?

ihr mögt vielleicht richtig denken. trotzalledem glaube ich, dass es besser ist, nicht alles an sich heran kommen zu lassen. irgendwann wird der zeitpunkt kommen, an dem auch ich wieder so starke gefühle für etwas hege, dass es weh tut. doch jetzt, genau im hier und jetzt bin ich davon befreit.

ja, frei und glücklich!

8.10.08 12:07


Auf einmal ist alles anders.

Und auf einmal, wie durch Zauberhand ist alles wieder ganz anders. Wie merkwürdig... mein Herz meldet sich wieder. doch so genau weiß ich noch nicht, was es mir sagen will. ich habs zu lange nicht mehr gehört... zu lange nicht mehr gemerkt... und plötzlich, auf einmal, ist alles anders.

meine einzige wahre liebe ist wieder da. sie ist wieder da. im ersten augenblick hab ich an nichts mehr geglaubt, und dann sagt sie, sie vermisst mich. die wohl beste freundin die ein mensch haben kann. ich will nicht mehr diese alte kinderkacke, wenn man noch nicht weiß wer man selber ist und so auch keine freundschaft aufrecht erhalten kann. ich hab das so satt! wir sind doch mittlerweile alt genug um zu wissen worauf es ankommt. und das wurde mir bewiesen. danke <3

doch nicht sie alleine bestimmt mein herz. es ist so komisch. alles riecht jetzt so anders. ich kann an nichts anderes mehr denken. das habe ich nicht erwartet. nein, wirklich nicht... daran hab ich nicht geglaubt. wenn ich es mir immer und immer wieder durch den kopf gehen lasse scheint das alles immer noch so irrational. so... grotesk. ja, irgendwie schon fast... unglaubwürdig. wie konnte das passieren? manche menschen hassen mich vll dafür, dass ich so bin ich wie ich bin. manche menschen werden mich auch sicher für diese angelegenheit hassen, weil sie glauben, dass ich nur wieder abhaue und verletze. vll ist es auch so. vll ist es ganz genau so. aber darf ich deswegen nichts mehr auf mich zukommen lassen? muss ich dafür dinge aufgeben, die vll hätten gut sein können?

 

menschen streben einfach immer nach glück. glück ist das oberste, das heiligste, ja das beste im leben... und ich will einfach nur glücklich sein, verdammt!

und dass ich mein herz wieder spüre ist der erste schritt zur besserung.

21.9.08 19:29


Erkenntnis

Ich verliere grundsätzliche die Menschen, die mir in meinem Leben am wichtigsten sind.

Es ist für mich nichts neues mehr.

Mein Herz ist eine Ruine, nichts kann es mehr kaputt machen. Es gibt nichts mehr zum kaputt machen.

Ich weine nicht, ich raste nicht aus, ich verzweifel nicht. ich tue nichts mehr in dieser hinsicht.

Das Leben zieht an mir vorbei. Ich kann es nicht mehr steuern.


So langsam glaube ich, dass ich in jeglicher Art und Weise ein beziehungsunfähiger Mensch bin. Und das alles nur, weil ich schon zu oft verletzt wurde.

 

Es ist doch tatsächlich so weit gekommen, dass ich manchmal gar nichts mehr spüre.

11.9.08 11:49


"ich gebe immer zu wenig und will immer zu viel"

Danke Niki.

Der Text ist ja so verdammt zutreffend. Oh man.
 

"Auf der positiven Seite bist du in deinen Partner "verliebt". Das ist im Anfang ein zutiefst befriedigender Zustand. Du fühlst dich auf intensive Art lebendig. Plötzlich macht dein Dasein Sinn, denn da ist jemand, der dich braucht, der dich will, für den du außergewöhnlich bist, und du gibst ihm oder ihr das Gleiche. Wenn ihr zusammen seid, fühlt ihr euch ganz. Dieses Gefühl kann so überwältigend werden, dass der Rest der Welt davor verblasst.  Aber du hast vielleicht bemerkt, dass diese Intensität auch mit Bedürftigkeit verbunden ist, mit Klammern. Du wirst von dem anderen Menschen abhängig. Er oder sie wirkt auf dich wie eine Droge. Du bist high, wenn du die Droge bekommen kannst, aber allein schon die Möglichkeit oder die Vorstellung, dass er oder sie einmal nicht mehr für dich da sein könnte, kann zu Eifersucht, zu Besitzansprüchen, zu Manipulationsversuchen mit Hilfe von emotionaler Erpressung, Schuldzuweisung und Anklage - letztendlich zu Verlustangst - führen. Wenn der/die andere dich verlässt, kann das zu heftigster Feindschaft oder zu tiefstem Kummer und bodenloser Verzweiflung führen. In einer Sekunde kann aus zärtlicher Liebe der brutalste Angriff, der entsetzlichste Kummer werden. Wo ist die Liebe geblieben? Kann sich Liebe in einem Moment in ihr Gegenteil verwandeln? War es dann überhaupt Liebe, oder nur Abhängigkeit, Festhalten, Kleben?
Jede Abhängigkeit ensteht aus der unbewussten Weigerung, deinen eigenen Schmerz anzuschauen und zu durchleben. Jede Sucht beginnt mit Schmerz und endet mit Schmerz. Egal wovon du abhängig bist - Alkohol, Essen, legale oder illegale Drogen oder eine Person -, du benutzt etwas oder jemanden, um deinen Schmerz abzudecken. Deshalb gibt es nach dem Abklingen der ersten Euphorie so viel Unglück, so viel Schmerz in intimen Beziehungen. Sie sind nicht die Ursache für Schmerz und Unglück. Sie bringen den Schmerz und das Unglück, die schon in dir sind, zum Vorschein. Jede Sucht tut das. Jede Sucht erreicht einen Punkt, wo sie für dich nicht mehr funktioniert, und dann fühlst du den Schmerz stärker als je zuvor. Dies ist einer der Gründe dafür, dass die meisten Menschen ständig versuchen, dem gegenwärtigen Moment zu entfliehen und in der Zukunft irgendeine Erlösung zu finden. Das Erste, was ihnen begegnen könnte, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf das Jetzt richten würden, wäre ihr eigener Schmerz, und davor haben sie Angst. "

9.9.08 11:50


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